Tierisch bunt


Die erste Ausstellung von Katja Bronner zeigt Aquarelle der etwas anderen Art. Die Künstlerin liebt Farben, vor allem die kräftigen, satten, liebt es, mit ihnen zu experimentieren, die Wirkung der Farben im Verhältnis zur Form der Fläche und ihrer Nachbarn zu erforschen. Bunte Flächen, mit klaren schwarzen Linien voneinander getrennt, verspielte Details in die Flächen hinein gezeichnet -  die bunten Flächen ergeben zusammen genommen vielerlei Tiere, andere Werke sind abstrakt, ohne gegenständlichen Bezug. Man fühlt sich an Franz Marc erinnert, an sein blaues Pferd. Katja Bronner fügt dem eine violette Katze oder ein rosa Schaf hinzu.

Auf jeden Fall können wir alle wieder etwas Farbe gebrauchen, daher laden wir Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung von TIERISCH BUNT am 16. Februar um 19 Uhr ein. Stoßen Sie mit uns auf den Frühling an. Wir freuen uns auf Sie.

Weitere Infos unter www.kromafila.de

  






Neu- und Ausstellungs-ERÖFFNUNG


Mit der Ausstellung ZWISCHEN 2 BUCHDECKELN weihen wir unsere neuen Räumlichkeiten in Findorff ein. Christiane Tietjen stellt Illustrationen zu Heinrich Heine "Und sprachen von Liebe viel" und Kurt Tucholsky "Das Leben ist doch goldisch" aus. Am 2. September 2016 um 17 Uhr mit Musik, Sekt und Ihnen....




Letzte Ausstellung auf den Höfen


Am 10. Juni 2016  um 17:00 Uhr eröffneten wir die Ausstellung SOMMER IN ORANGE. PAPPENHEIM präsentierte aus der kuriosen Sammlung von Irene M. Janoschek Orangenpapiere aus 6 Jahrzehnten.

Orangenpapiere - prächtige, bunte, witzige Papiere zum Einwickeln von Orangen...und anderem Obst. Man könnte auch von „Mandarinenpapieren“,„Zitruspapieren", „Obstpapieren“ oder gar „Früchteeinwicklern“ sprechen, aber das hört sich nicht an.

Orangen müssen am Baum reifen. Im gleichen Moment, in dem die Apfelsine (von holländ. appelsien = "Apfel aus China") gepflückt wird, hört ihr Reifeprozess auf. Vollreif gepflückt, müssen die Orangen schnell und schonend transportiert werden. Im Jahre 1878 zum Patent angemeldet, spielten daher Orangenpapierchen zum Schutz der Früchte vor Stößen und Feuchtigkeit beim Transport und vor gegenseitiger Ansteckung mit Fäulnis von Anfang an eine wichtige Rolle. Dies war zunächst ihr einziger Sinn und Zweck, bevor sie dann allerdings sehr bald als Träger für "Reklame" entdeckt wurden.Orangenpapierchen sind Kulturzeugnisse. Sie sind Plakate im Kleinformat. Auf begrenztem Raum wirbt der Versender für sein Unternehmen und für sein Erzeugnis. "Sieh her, wie schön ich bin, wie wertvoll! Kauf mich!" ruft uns die Orange zu in ihrem Festgewand.

Text: Dr. Dirik von Oettingen,  www.opiummuseum.de



PAPPENHEIM | Regensburger Straße 60, 28215 Bremen | Tel.: 0421-79 43 48 44